Chemie und psychiatrische Shocktherapie

Abstract

In einer Arbeit ,,Zur Entdeekung der Insulinshoektherapie bei akuten Geisteskrankheiten insbesondere bei der Schizophrenic" b a b e ich fiber die physiologisch-chemischen Grundlagen der Insulinwirkung berichtet, auch racine Priorit/~t gegenfiber SakeI wieder einmal betont. DaB die von Meduna eingeleitete Cardiazolbehandlung der Schizophreniekranken auch verwandte Ziige mit der Insulintherapie hat, beweisen folgende Tatsachen in dieser Arbeit. Bei der Insulinbehandlung werden Kohlehydrate in Fett , Phosphatide u n d Phosphornucleins~uren durch Phosphorylierung und Lecithinbildung hervorgerufen. Durch Cardiazol werden Muskelglykogen zu Zucker, Fett , Phosphorsi~ure, Muskeladenylsi~ure zur Lecithinbildung angefacht. Diese Arbeit z~hlt die in der psychiatrischen Shocktherapie wirkenden chemischen Stoffe und ihre Zusammenh/~nge auf.

DOI: 10.1007/BF01825878

Cite this paper

@article{Schuster2005ChemieUP, title={Chemie und psychiatrische Shocktherapie}, author={Dr. Julius Schuster}, journal={Archiv f{\"{u}r Psychiatrie und Nervenkrankheiten}, year={2005}, volume={108}, pages={120-218} }