Botulinumtoxin in der Augenheilkunde

Abstract

Es ist der Verdienst von Justinus Kerner, dem bekannten schwäbischen Arzt und Dichter, erstmalig eine systematische klinische Beschreibung des Krankheitsbilds „Botulismus“ geliefert zu haben. Auch gab er der Erkrankung den Namen: Er war der Auffassung, dass die von ihm sehr genau beschriebenen Symptome (Magen-DarmAtonie, Magen-Darm-Sekretionsstörungen und Muskellähmungen, epidemisch auftretend nach Genuss von verdorbenen Nahrungsmitteln) auf ein „Wurstgift“ zurückzuführen seien (lat. botulus: Wurst). Publikationen zu diesem Thema erfolgten 1817 und 1822 [1].

DOI: 10.1007/s00347-007-1609-7

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@article{Roggenkmper2007BotulinumtoxinID, title={Botulinumtoxin in der Augenheilkunde}, author={Prof. Dr. P. Roggenk{\"a}mper}, journal={Der Ophthalmologe}, year={2007}, volume={104}, pages={758-758} }