Bestimmung des Adrenalingehaltes im normalen Blut sowie beim Abklingen der Wirkung einer einmaligen intravenösen Adrenalininjektion mittels physiologischer Messmethode

Abstract

~aeh der yon S t r a u b aufgestellten Theorie, welehe dureh K r e t s e h m e r s l ) und R i t z m a n n s : ) experimentelle Untersuehungen ihre Bestiitig'ung fand, ist das Adrenalin ein Reizgift im Sinne des Muskarins ~): Die Wirkung ist bedingt dureh den Vorgang des Ausgleiehs zwisehen dem Giftgehalt der spezifisch beeinflufibaren Zelle und demjenigen ihrer Umgebung. ~Nur wiihrend des Wanderns des Giftes yon der Aufienfltissigkeit zum Zellinneren bei Ubersehul~ des Giftes in ersterer und umgekehrt bei Riiekwanderung aus der Zelle in die Umg'ebung -bei hSherem Giftpotential im Zellinneren hat das Gift einen physiologiseh sieh iiul~ernden Effekt. Der absolute Giftgehalt der Zelle hingegen spielt keine Rolle, er kann selbst maximal sein ohne Wirkung, wenn aueh die Umgebung maximal mit Gift ges~ttigt ist, und kein Konzentrationsg'efiill yon Umgebung zurZelle oder umgekehrt vorhanden is t . Eine StSrung dieses Meehanismus mul~ dann eintreten, wenn das Gift im Zellinneren sehr sehnell seine Wirkung verliert. Dann werden wir jenen Zustand vermissen, b.ei dem eine weiter be-

DOI: 10.1007/BF01840948

Cite this paper

@article{Trendelenburg2005BestimmungDA, title={Bestimmung des Adrenalingehaltes im normalen Blut sowie beim Abklingen der Wirkung einer einmaligen intraven{\"{o}sen Adrenalininjektion mittels physiologischer Messmethode}, author={Paul Trendelenburg}, journal={Archiv f{\"{u}r experimentelle Pathologie und Pharmakologie}, year={2005}, volume={63}, pages={161-176} }