Berichte und Mitteilungen

  • Published 2008 in Zeitschrift für Gesundheitswissenschaften

Abstract

Mit 30 Millionen Frageb6gen der Todesursache Nummer 1 auf der Spur. Im September dieses Jahres startete die bislang gr6Bte Aufklg.rungsaktion gegen die h~iufigsten Todesursachen in Deutschland. Kernsttick dieser Bev61kerungsaktion, die jeden Bundesbtirger erreichen soll, ist ein neu entwickelter wissenschaftlicher Risikotest. Anhand dieses Tests kann jeder Teilnehmer seine persbnliche GefWardung ftir einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder einen Gef~igverschluss ermitteln. Die Teilnehmer erhalten dann ein vierseitiges individuelles Gutachten tiber ihren Herzkreislauf-Zustand. Bis zum Mai 2001 sollen insgesamt mindestens 30 Millionen dieser Fragebogentests in der bundesdeutschen Bev61kerung verteilt werden. Nur wenige Menschen sind sich der Risiken yon GefiiBerkrankungen bewusst. Nach einer repr~sentativen Umffage ftihlen sich zwar 44 Prozent der Deutscben pers6nlich am ehesten von Krebs bedroht, 16 Prozent dagegen nur yon einem Herzinfarkt. Einen Schlaganfall betrachten sogar nur zehn Prozent als eine pers6nliche Bedrohung. Gleichzeitig waren 57 Prozent der Befragten die Warnzeichen, die einem Schlaganfall vorangehen k6nnen, unbekannt. Dabei sind den meisten Bundesbtirgem Schlaganfall-Betroffene im pers6nlichen Umfeld bekannt: 40 Prozent der Befragten gaben an, in der eigenen Familie oder im Bekanntenkreis Schlaganfall-Patienten zu erleben. Weitere Informationen bei der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, Birgit Karg, Norbert Osterwinter, Tel.: 05241/9770-86 oder 12.

DOI: 10.1007/BF02955916

Cite this paper

@article{2008BerichteUM, title={Berichte und Mitteilungen}, author={}, journal={Zeitschrift f{\"{u}r Gesundheitswissenschaften}, year={2008}, volume={8}, pages={379-381} }