Beitrag zur Ureterenchirurgie

Abstract

Mein Beobachtungsmaterial erstreckt sich ausschliesslich auf Ureterverletzungen, welche bei gyn/tkologischen Operationen gesetzt wurden. Da die Frage~ in weleher Weise am besten die Ureter1/tsionen behandelt werden, zur Zeit noch nicht gekl/~rt ist, hielt ich es fiir angezeigt~ a uch die yon mir gewonnenen Erfahrungen mitzutheilen. Im Ganzen kamen 17 F/file zur Beobachtung. In keinem war die Ureterverletzung bei der Operation unbeabsichtigt, sondern stets wurde aus bestimmter Indication die Ureterreseetion ausgefiihrt; nur ein Fall bildet insofern eine Ausnahme, a]s bei der Operation eines intraligament/ir entwiekelten Myoms der Ureter auf eine lange Streeke bin yon seiner umliegenden Umgebung gelSst wurde; die Resection unterblieb, well man hoffte, dass der Ureter sich in seiner Ern~hrung halten wiirde; bier trat am 20. Tage post 0P. eine Ureternekrose mit Urininfiltration des Beckenzellgewebes ein, so dass zuniichst kiinstlich eine Ureterseheidenfistel angelegt wurde. In den iibrigen 16 F/fllen wurde die Ureterresection aus folgenden Indicationen vorgenommen: 1. i~ur Erweiterung der Operabilit~t des earcinomatSsen Uterus: 10 F/ille. 2. Als Palliativoperation, umbe i carcinomatSser Strietur des Ureters eine bestehende Uriimie aufzuheben oder einer solehen vorzubeugen: 5 Fi~lle.

DOI: 10.1007/BF02058541

Cite this paper

@article{Krnig2005BeitragZU, title={Beitrag zur Ureterenchirurgie}, author={Prof. Dr. B. Kr{\"{o}nig}, journal={Archiv f{\"{u}r Gyn{\"a}kologie}, year={2005}, volume={72}, pages={309-342} }