Beitrag zur Klinik der Gleitbrüche

  • Rudolf Demel
  • Published 2007 in Deutsche Zeitschrift für Chirurgie

Abstract

1. Die Gleitbrüche machen 1,2 Proz. aller Leisten- und Schenkelbrüche aus. 2. Der Bruchinhalt der Gleitbrüche wird nach den Angaben der Literatur am häufigsten vom Cöcum, nach der Zusammenstellung der Fälle der Klinik von der Flexura sigmoidea gebildet. 3. Die Versorgung der Bruchpforte nach partieller Resektion des Brucksackes gelingt meistens durch Verschluß des Bruchsackes mittels Tabaksbeutelnaht und Reposition des Dickdarmabschnittes in die freie Bauchhöhle. 4. Die Dickdarmresektion, welche die Mortalität der Gleitbrüche belastet, ist selten notwendig. Die Gleitbrüche machen 1,2 Proz. aller Leisten- und Schenkelbrüche aus. Der Bruchinhalt der Gleitbrüche wird nach den Angaben der Literatur am häufigsten vom Cöcum, nach der Zusammenstellung der Fälle der Klinik von der Flexura sigmoidea gebildet. Die Versorgung der Bruchpforte nach partieller Resektion des Brucksackes gelingt meistens durch Verschluß des Bruchsackes mittels Tabaksbeutelnaht und Reposition des Dickdarmabschnittes in die freie Bauchhöhle. Die Dickdarmresektion, welche die Mortalität der Gleitbrüche belastet, ist selten notwendig.

DOI: 10.1007/BF02797981

Cite this paper

@article{Demel2007BeitragZK, title={Beitrag zur Klinik der Gleitbr{\"{u}che}, author={Rudolf Demel}, journal={Deutsche Zeitschrift f{\"{u}r Chirurgie}, year={2007}, volume={168}, pages={51-60} }