Beitrag zur Kenntnis tabischer Arthropathien der Wirbelsäule

  • Dr. F. Lachs
  • Published 2005 in Deutsche Zeitschrift für Nervenheilkunde

Abstract

Es wird ein deformierender Wirbelsäulenprozeß beschrieben, der röntgenologisch nicht eindeutig lag. Neurologisch wurde eine tabische Wirbelsäulen-Arthropathie angenommen. Es bestanden folgende differentialdiagnostische Schwierigkeiten: 1. Die Blut- und Liquorverhältnisse waren völlig normal, und es lagen weder Pupillen-, noch Augenhintergrundsstörungen vor. 2. Wegen des hochgradigen Lendenwirbelprozesses mußte an eine Caudaläsion anderer Ätiologie gedacht werden, die aber auf Grund neurologischer Überlegungen ausgeschlossen werden konnte. Die Blut- und Liquorverhältnisse waren völlig normal, und es lagen weder Pupillen-, noch Augenhintergrundsstörungen vor. Wegen des hochgradigen Lendenwirbelprozesses mußte an eine Caudaläsion anderer Ätiologie gedacht werden, die aber auf Grund neurologischer Überlegungen ausgeschlossen werden konnte. Maßgebend für die Stellung der Diagnose „tabische Wirbelsäulen-Arthropathie“ waren das fast völlige Fehlen von Schmerzen trotz hochgradigster Veränderungen an der Wirbelsäule, die typische Lokalisation im Lendenteil und die Kombinationen des Wirbelsäulenprozesses mit anderen Gelenkprozessen.

DOI: 10.1007/BF01760066

Cite this paper

@article{Lachs2005BeitragZK, title={Beitrag zur Kenntnis tabischer Arthropathien der Wirbels{\"a}ule}, author={Dr. F. Lachs}, journal={Deutsche Zeitschrift f{\"{u}r Nervenheilkunde}, year={2005}, volume={127}, pages={116-122} }