Beitrag zur Frage der indirekten Muskelreizung durch Kondensatorentladungen

Abstract

In seiner letzten Ver~ffentlichung hat H e r m a n n 1) gezeigt, dass der yon H o o r w e g aufgestellten Formel, welche das zur Minimalreizung nStige Ladungspotential eines Kondensators yon der Kapazitiit c als b i v ~ a + c w o r i n a und b Konstanten sind ausdrtickt, nur eine an n ~ h e r n d e Galtigkeit beizumessen ist. Abgesehen yon der HShe der Abweichungen zuweilen aber 40 % zeigen dieselben auch eine ausgesprochene Regelm~,ssigkeit. Durchaus bestatigt wurde yon H e r m a n n auch diesmal wieder die Erscheinung~ dass die zur Minima]zuckung erforderliche Energie ein Minimum durchlauft. H e r m a n n beobachtete nun, dass dies Optimum der Energie durchg~ngig auf solehe Kapazit~ten fiel, ,,in welchen der Hauptteil der Entladung sich zu einer Zeit abspielt, welche von gleicher Gr~ssenordnung ist mit der . . . . Latenzzeit des Muskelelements". Er nahm demzufolge an, dass for die Erregung des Muskels hauptsachlich die in diese Zeit fallende Energiesummein Betracht komme. Am gtinstigsten masse also die Kapazit~t sein~ ,,bei welcher dieEnergieentwicklung die Latenzzeit gerade mSglichst ausfiillt". Die Versuche bestatigten diese Annahme auf eine t~berraschende Weise, u n d e s ergab sich das Gesetz: ,Far die Minimalzuckungen des Muskels durch

DOI: 10.1007/BF01677332

Cite this paper

@article{Sachs2005BeitragZF, title={Beitrag zur Frage der indirekten Muskelreizung durch Kondensatorentladungen}, author={Dr. med. Fritz Sachs}, journal={Archiv f{\"{u}r die gesamte Physiologie des Menschen und der Tiere}, year={2005}, volume={113}, pages={106-110} }