Beiträge zur Histiogenese der Carcinome

Abstract

Es giebt wohl kaum eine Geschwulstart fiber deren Abstammung so zahlreiche und eingehende Untersuchungen angestellt worden sind wie fiber das Carcinom. Die bedeutendsten Forscher haben es sieh angelegen sein lassen dieses Problem zu 15sen und doch kann man nicht behaupten, dass dieses Besh'eben bereits yon vollstgndigem Erfolg gekrfnt sei. Zwei Theorien standen und stehen sich auch noch jetzt in dieser Frage ziemlieh schroff gegenfiber~ die Bindegewebsund die Epitheltheorie. Erstere, yon R. Vi rchow aufgestellt, will, dass das Bindegewebe, also ein Abkfmmling des mittleren Keimblattes, der Mutterboden fiir diese Geschwulstart sei, wghrend nach letzterer, hauptsiieh]ich "con C. Th i e r s ch und W. W a l d e y e r begrfindeten, die Epithelien, d. h. Abk5mmlinge des/~usseren und inneren Keimblattes, den ~Nghrboden ffir dieselbe abgeben sollen. Eine Zeit lang semen es, als ob diese letztere und jfingere Theorie nicht nut auf Grund histologischer, sondern aucb topographisch-anatomischer und klinischer Thatsachen allein die

DOI: 10.1007/BF01877632

Cite this paper

@article{Zahn2005BeitrgeZH, title={Beitr{\"a}ge zur Histiogenese der Carcinome}, author={Prof. F. Wilh. Zahn}, journal={Archiv f{\"{u}r pathologische Anatomie und Physiologie und f{\"{u}r klinische Medicin}, year={2005}, volume={117}, pages={209-221} }