Beeinflussung von Noradrenalin-Wirkungen durch Pheniramin

  • H. -J. Hapke
  • Published 2004 in
    Naunyn-Schmiedebergs Archiv für experimentelle…

Abstract

Hypothese sollen fiir die digitalisartige Wirkung eines Molek/ils n u t zwei isolierte Zentren hoher Elektronendichte im Abstand yon 12 )r wesentlieh sein. ]~RONEBERG hat uns freundlicherweise verschiedene Bisguanylhydrazone iiberlassen (HM 450, 541,560; Me 3024, 3028, 5759, 5772; S/i 372, 673--676, 816, Bayer), deren ,,aktive Zentren" durch aliphatische (Dode e a nd ion Hexadeeandion), eyelisehe (Progesteron) oder aromatisehe (Diphenyl, Diphenyl~than, Diphenylsulfon, Naphthalin) Zwischenglieder -]etztere toils auch mit CH 3bzw. OH-Gruppen in orthoStellung -auf Maximaldistanzen bis zu 20 A gehalten werden. Wir haben diese Stoffo vergleichend auf digitalisartige, protektive Effekte gegeniiber toxischer Belastung (Halothan 1 Vol-°/0 ) am HerzKreislauf-System des Meerschweinehens untersueht ; als Kriterium diente das Maximum der Steilheit des primi~ren, intraventrikul/iron Druckanstieges dp/dt. Hierbei zeigte sich, dab der yon EHMER u. Mitarb. postulierte Abstand sogenannter aktiver Zentren yon 12 A eine zwar mSglicherweise hinreichende, aber keinesfalls eine optimale odor gar notwendige Bedingung f/ir eine digitalisartige Wirkung darstellt. In diesem Zusammenhang wird auf das Vorhandensein yon mehr als zwei ,,aktiven Zentren" sowohl im nat/irlichen Digitoxigenin als auch in eirrigen der yon uns untersuehten synthetischen Stoffen mit digitalisartiger Wirkung eingegangen.

DOI: 10.1007/BF00259244

Cite this paper

@article{Hapke2004BeeinflussungVN, title={Beeinflussung von Noradrenalin-Wirkungen durch Pheniramin}, author={H. -J. Hapke}, journal={Naunyn-Schmiedebergs Archiv f{\"{u}r experimentelle Pathologie und Pharmakologie}, year={2004}, volume={253}, pages={42-43} }