Bedingungen gesundheitspolitischer Gesetzgebung

Abstract

Freie Kassenwahl, Gesundheitsfonds, Zusatzbeiträge, Budgets, Regelleistungsvolumina, morbiditätsorientierter Risikostrukturausgleich, Diagnosis Related Groups, Bewertungsrelationen, Grenzverweildauer, Basisfallwerte, Case-Mix, Preisverhandlungen im Arzneimittelsektor, Rabattverträge, Aut-idem-Regelung, hausarztzentrierte Versorgung, spezialärztliche Versorgung, Leitlinien, evidenzbasierte Medizin, Disease Management Programme, strukturierte Qualitätsberichte, Gemeinsamer Bundesausschuss, GKV-Spitzenverband, Institut für das Entgeltsystem, Institut des Bewertungsausschusses, Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen etc. – dies sind nur einige der Begriffe und Institutionen, die diesen Wandel illustrieren und heute maßgeblichen Einfluss auf die Krankenversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nehmen. Vor 20 Jahren hätte sich kaum einer dieser Begriffe in einem Wörterbuch des Gesundheitswesens finden lassen. Die seitherigen Entwicklungen haben insbesondere für den Arbeitsalltag der Ärztinnen und Ärzte – ob ambulant oder stationär tätig – gewaltige Veränderungen mit sich gebracht. Ein Ende der Umwälzungen ist indes nicht abzusehen.

DOI: 10.1007/s10405-011-0572-9

Cite this paper

@article{Gerlinger2011BedingungenGG, title={Bedingungen gesundheitspolitischer Gesetzgebung}, author={Prof. Dr. Dr. T. Gerlinger}, journal={Der Pneumologe}, year={2011}, volume={9}, pages={132-137} }