Beau'sche Linien und Chemotherapie

Abstract

B dem 52-jährigen Patienten war 1993 ein asbestassoziiertes Adenokarzinom im Bereich des rechten Lungenunterlappens mit miliarer Metastasierung in die rechte Pleura, das Mediastinum und das rechtsseitige Diaphragma diagnostiziert worden. Bei progredienter pulmonaler Metastasierung erfolgte 1996 die Indikationsstellung zur Durchführung einer Chemotherapie. Dem Patienten wurden insgesamt sechs Zyklen einer Kombinationschemotherapie aus einem Taxan und einem Platinderivat verabreicht. Unter dieser Chemotherapie traten an Nebenwirkungen ein Haarausfall vom Grad 3 (WHO), eine Leukozytopenie vom Grad 1 (WHO), eine periphere Neurotoxizität vom Grad 1 (WHO) und eine Infektion vom Grad 2 (WHO) auf. Auffällig war darüber hinaus das mit der Durchführung der Chemotherapiezyklen korrelierte Auftreten von Querrillen im Bereich 1 Pneumologie und Allergologie, Klinik für Innere Medizin IV, Friedrich-Schiller-Universität Jena.

DOI: 10.1007/PL00002178

Cite this paper

@article{Reissig2001BeauscheLU, title={Beau'sche Linien und Chemotherapie}, author={Angelika Reissig and Ulf Hengst and Claus Kroegel}, journal={Medizinische Klinik}, year={2001}, volume={96}, pages={114-115} }