Aromatasehemmer der 3. Generation in der Therapie des Mammakarzinoms

Abstract

sen Aromataseaktivitä t auf [29, 36]. Obwohl die E2-Plasmaspiegel nach der Menopause von 400–500 pmol/l auf 30–40 pmol/l absinken, gibt es kaum Unterschiede im intratumoralen Östrogengehalt zwischen präund postmenopausalen Patientinnen [39]. Es konnte gezeigt werden, daß bei etwa der Hälfte aller Mammakarzinome der Hauptanteil des intratumoralen Östrogens in-situ synthetisiert wird [34]. Ein weiterer Hinweis auf die biologische und klinische Relevanz der intratumoralen Aromatase für das Wachstum des Mammakarzinoms wurde geliefert, als klinische Studien eine positive Korrelation zwischen der Aromataseaktivitä t des Tumors und dem Ansprechen auf den Aromatasehemmer Aminoglutethimid ergaben [1,30]. Für das pharmakologische Profil eines Aromatasehemmers ist demnach wichtig, ob er neben der peripheren auch die intratumorale Aromatase zu hemmen vermag. Bereits für Formestan und jetzt auch für LetroPharmakologie

DOI: 10.1007/s007610050325

Cite this paper

@article{Hoeffken1999AromatasehemmerD3, title={Aromatasehemmer der 3. Generation in der Therapie des Mammakarzinoms}, author={Klaus Hoeffken}, journal={Der Onkologe}, year={1999}, volume={5}, pages={58-67} }