Anwendung radioaktiver Isotope bei Untersuchungen über die Filtration von Aerosolen

Abstract

Unsere Kenntnis der bei der Filtration yon Aerosolen (Nebeln, R~iuchen und Staubeu) auftretendea Vorg~nge ist bisher besehr~nkt. Dies hat seinen Grund nieht zuletzt darin dab es schwierig ist, die vorliegenden geringen Stoffmengen raseh und genau zu bestimmen. Eine mehrfaeh benutzte, abet in ihrer AnwendungsmSglichkeit auf wenige Stoffe beschr~nkte Methode besteht in der Vemebelung von Sudanrot G (B~iscnE~ und WINKED, X936)~), das aueh in kleinen Mengen mikrokolorimetriseh bestimmt werden kanm Ein anderes, vie1 allgemeiner ar~wendbares Verfahren ist die Verwendnng yon (,,natiJrlieh" oder ,,kiinstlich") radioaktiven Isotopen. Der jetzige Stand der Kemumwandlung ermt~glieht es, yon fast allen Elementen radioaktive Isotope herzustellen. Diese kSrmen mittels geeigneter physikalisehehelnischer Methoden weitgehend konzentriert und ansehlieBend in die zu dispergierenden Stoffe eingebaut werden. Dutch die Strahlung des eingebauten Radioaktiven sind dann auch sehr kleine Mengen des Stoffes rasch und genau bestimmbar. Urn die Brauehbarkeit dieses Verfahrens zu prfifen, wurden Versuche tiber die Filtration vor~ Trikresylphosphat-Nebel angestellt. Raddophosphor, in tiblicher Weise dutch BestraMung yon Sehwefelk0hlenstoff mit schnellen Neutronen gewonnen,

DOI: 10.1007/BF01557879

Cite this paper

@article{Born2005AnwendungRI, title={Anwendung radioaktiver Isotope bei Untersuchungen {\"{u}ber die Filtration von Aerosolen}, author={Hans J. Born and Karl G. Zimmer}, journal={Naturwissenschaften}, year={2005}, volume={28}, pages={447-447} }