Akute antikörpervermittelte Rejektion nach Nierentransplantation

Abstract

Hochimmunisierte Nierentransplantatempfänger haben ein erhöhtes Risiko für akute antikörpervermittelte Rejektionen (AMR) in den ersten Wochen nach Transplantation (Tx) und benötigen daher oft eine intensive Therapie mit Plasmapherese (PF) und Splenektomie, um einen Transplantatverlust zu verhindern. Desensibilisierungsprotokolle mit PF und intravenöser Immunglobulin-GGabe konnten hyperakute Abstoßungen weitgehend vermeiden; das Transplantatüberleben insgesamt bleibt jedoch eingeschränkt [3, 4]. Da bei der AMR das Komplementsystem aktiviert ist, stellten die Autoren die Hypothese auf, dass durch Blockade der terminalen Komplementkaskade (TCC) mit dem humanisierten monoklonalen Anti-C5-Antikörper Eculizumab eine AMR bei hochimmunisierten Patienten möglicherweise verhindert werden kann.

DOI: 10.1007/s11560-011-0626-3

Cite this paper

@article{Billing2011AkuteAR, title={Akute antik{\"{o}rpervermittelte Rejektion nach Nierentransplantation}, author={Dr. H. Billing and Burkhard T{\"{o}nshoff}, journal={Der Nephrologe}, year={2011}, volume={7}, pages={48-51} }