Adjuvante Chemotherapie mit Capecitabin und Oxaliplatin nach Gastrektomie und D2-Lymphadenektomie beim Magenkarzinom

Abstract

Die Gastrektomie stellt die einzige potenziell kurative Therapieoption bei resektablen Adenokarzinomen des Magens dar. Diese sollte nach aktuellen Empfehlungen in Europa [1], Asien [2] und den Vereinigten Staaten [3] durch eine D2-Lymphadenketomie (LK-Stationen 1–6 sowie 7–11) ergänzt werden. Entsprechend der Studienlage [4] empfiehlt die S3-Leitlinie Magenkarzinom darüber hinaus bei Karzinomen „der Kategorien uT3 und resektablen uT4a eine perioperative Chemotherapie“, welche präoperativ begonnen und postoperativ fortgesetzt werden „soll“ [1]. Ob Patienten mit Magenkarzinomen nach Gastrektomie und D2-Lymphadenektomie auch von einer „rein“ adjuvanten Chemotherapie profitieren, ist unklar, sodass diese nach Sondervotum der DGHO derzeit nur in Fällen erwogen werden kann, in denen eine perioperative Chemotherapie aufgrund eines unzureichenden präoperativen Stagings nicht erfolgte [1]. Studiendesign

DOI: 10.1007/s00761-014-2879-8

Cite this paper

@article{Schmelzle2014AdjuvanteCM, title={Adjuvante Chemotherapie mit Capecitabin und Oxaliplatin nach Gastrektomie und D2-Lymphadenektomie beim Magenkarzinom}, author={PD Dr. M. Schmelzle and Ines Gockel}, journal={Der Onkologe}, year={2014}, volume={21}, pages={158-159} }