„Sonette“: Die wirklichkeitslose schöne Seele und das Mutterherz

@inproceedings{Jokl1991SonetteDW,
  title={„Sonette“: Die wirklichkeitslose sch{\"o}ne Seele und das Mutterherz},
  author={Johann Jokl},
  year={1991}
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„Wirst du auch zur Tauschung machen,/ Was ich fest im Busen trage?“ war die bange Frage im „Gesprach auf der Paderborner Haide“ am Ende der „Romanzen“. Die „Sonette“ (S), allesamt Widmungsgedichte, schliesen den Vertrauten, der Mutter und den Freunden, den „Busen“1 auf. In ihnen spricht das lyrische Ich von der Festigkeit des Herzens, aber auch von seiner existenziellen Gefahrdung, wahrend der Diskurs der Gedichte — wiederum — das Problem der „Tauschung“ aufwirft.