„Lyrisches Intermezzo“: Das Bewußtsein von der Möglichkeit der Täuschung und die komische Auflösung des Romantischen

@inproceedings{Jokl1991LyrischesID,
  title={„Lyrisches Intermezzo“: Das Bewu{\ss}tsein von der M{\"o}glichkeit der T{\"a}uschung und die komische Aufl{\"o}sung des Romantischen},
  author={Johann Jokl},
  year={1991}
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Dem Leser der mittleren Zyklen des BdL fallt zuerst der Reichtum der Tone und Stimmungen auf, mit dem sich Heine auch gerne brustet. Die Musikalitat scheinbar naiv-romantischer Lieder, Lyrisches und Elegisches verleiten zum Einschwingen, wahrend gezielte metrische Unebenheiten, Bruche, Prosaisches und mitunter Banales auf Distanz zwingen. Nicht selten schlagen Leichtes und Seichtes in Komplexitat und Hermetik um. Dem korrespondiert der unvermittelte Wechsel vom Sentimentalen zur Maliziositat… Expand