über die Innervation der Gafässe

Abstract

Unsere Kenn~n~sse yon der Innervation der Blutgef~sse stehen ia einem argen Missverh~l~nis zu der Bedeutung, welche die Gef~ssinnervierung f~r die Erhal~ung des Lebensprozesses in unserem KSrper hat. So wissen wir noeh nieht sicher, ob die Gef~sse yon bestimmten Stellen ira Geh~rn und im verl~ngerten Marks, yon vasomo~orisehen ,,Zentren" versorgt werden. Auch die Ze]]gruppen im Riickenmark, yon denen die R~mi communicantes ffir die Oe%sse entspringen, kSnnen wir noeh nicht mit Bestimmthei~ lok~]isieren. Sch]iesslich ist auch die al]gemein geltende Hypothese, dass in den peripherischen Gef~ssen Ganglienzellen eingel~ger~ seien und class bier Reflexe geschlossen werden kSnn~en, noch nieht dutch einen positiven his~ologisehen Befund begr~indet. Die grosse Ansammlung der Kasuistik fiber die wsomo~orischen S~Srungen*) hat uns in der Erkenn~nis der Gesetze, welche tier Innerw~ion der Biutgef~sse zugrande l~egen, nich~ weiter gebr~eht. In der vorliegenden Arbeit wo]len wit versuchen, dutch d~s Studium der mikroskopisehen Anatomie tier Zentren und der Bahnen, we]che den Vasomo~oren dienen und dutch kritisehe Sichtung der Li~eratur einen For~sehritt f~ir d~s Vers~ndnis der Innervierung der Gef~sse anzubahnen.

DOI: 10.1007/BF01748112

8 Figures and Tables

Cite this paper

@article{Mller2005berDI, title={{\"{u}ber die Innervation der Gaf{\"a}sse}, author={Dr. Ludwig Robert M{\"{u}ller and Dr. W. Glaser}, journal={Deutsche Zeitschrift f{\"{u}r Nervenheilkunde}, year={2005}, volume={46}, pages={325-365} }