Über die Zusammenhänge zwischen orbitalem und cerebralem Pulsvolumen

Abstract

It is assumed that ophthalmodynamography allows cognition of changes in cerebral hemodynamics by recording corresponding changes in orbital pulse wave amplitudes. Synchronous registration of ophthalmodynamogram (ODG) and rheoencephalogram offers an opportunity of comparing orbital and cerebral pulse waves and studying variations in them in different conditions. As the results of our studies show, inhalation of 8% CO2 gas causes discordant changes in the two vascular supply areas: while orbital pulse wave amplitude decreases by 25%, cerebral pulse wave volume increases by an average of 12%. From these observations it may be concluded that ODG does not allow evaluation of cerebral hemodynamics. Vom Ophthalmodynamogramm (ODG) nimmt man an, daß den Änderungen der registrierten Pulsvolumina (PV) gleichgerichtete Änderungen im cerebralen Kreislaufgebiet entsprechen. Werden die PV mit Hilfe von ODG und Rheoencephalogramm (REG) gleichzeitig registriert, so kann die Änderung der PV beider Gebiete verglichen werden. Einatmen von 8% CO2-Gas bewirkt in den untersuchten Stromgebieten ungleichsinnige Veränderungen: während sich die mit der ODG gemessenen PV um 25% verminderten, waren jene der REG um 12% gegenüber den Werten vor der CO2-Atmung erhöht. Daraus ist zu entnehmen, daß — zumindest unter den gegebenen experimentellen Bedingungen — aus den Resultaten des ODG ein Rückschluß auf Änderungen im cerebralen Kreislauf nicht zulässig ist.

DOI: 10.1007/BF00410074

Cite this paper

@article{Derka2004berDZ, title={{\"{U}ber die Zusammenh{\"a}nge zwischen orbitalem und cerebralem Pulsvolumen}, author={H. Derka and F. L. Jenkner}, journal={Albrecht von Graefes Archiv f{\"{u}r klinische und experimentelle Ophthalmologie}, year={2004}, volume={186}, pages={13-19} }