Über die Wirkung von Plasma, Serum und Mellanby-Thrombin auf die Hämiglobinbildung nach Hämolyse

Abstract

Durch ausgedehnte Untersuchungen yon W. I{EUBlqER 1 und seinen Mitarbeitern 2, a, 4 ist ein wichtiges physiologisches Fermentsystem in den roten Zellen aufgezeigt worden. Es handelt sich um Enzym-Snbstratsysteme, die, aus dem Vorgang der G/~rung in den Erythrozyten stammend, die sinnv011e Aufgabe fibernehmen, den Blutfarbstoff in seinem funktionsfithigen Zustand zu erhalten. Dies geschieht dureh laufende Reduktion desjenigen H~miglobinanteils, der den physiologisehen Antefl im Blute fiberschreiten kSnnte. W/~ren diese reduzierenden glykolytisehen Faktoren im Blute nicht vorhanden, dann wiirde dureh die 02-Konzentration des Blutes binnen kurzem das H~moglobin in tt/~miglobin (Meth/imoglobin) umgewandelt werden. Als reduzierende Garungsprodukte kommen beim Menschen nach KI]~SE 2 besonders Glyzerinaldehydphosphat und Hexosemonophosphat in Frage, die unter Mitwirknng bestimmter zusi~tzlicher Fermente das tti~miglobin zu H~moglobin rfickbilden, beim Kaninchen vor allem ein Milchs/inre-Milehs/~uredehydrasesystem.

DOI: 10.1007/BF00248587

Cite this paper

@article{Zipf2004berDW, title={{\"{U}ber die Wirkung von Plasma, Serum und Mellanby-Thrombin auf die H{\"a}miglobinbildung nach H{\"a}molyse}, author={Hans Friedrich Zipf}, journal={Naunyn-Schmiedebergs Archiv f{\"{u}r experimentelle Pathologie und Pharmakologie}, year={2004}, volume={206}, pages={225-239} }