Über die Beziehungen des Zuckerstiches zum sogen. Salzstich

Abstract

Das Studium des Nebennierendiabetes hat yon neuem das Interesse auf die Untersuehungen Claude Bernards~) and Eekhards~) hingelenkt und den yon ihnen gefundenen Zusammenhang des sympathisehen Nervensystems mit der Medulla oblongata bestatigt. Wenn zwar auch heute noch eine Einigung dariiber nieht erreicht ist, ob die naeh der Claude B e r n a r d s e h e n Piqfire auftreteude Hyperglykiimie und Glykosurie ihre Ursache hat in einer ehemischen Wirkung des Nebennierenhormous auf die Leberzellen oder in einer direkten nerv(isen Beeinfiussung der Leber, so ist doch in zahlreichen Experimentaluntersuchungen tibereinstimmend gezeigt worden, dai~ zum Zustandekommeu der Zuckerstichwirkung die Intaktheit des Iqervus Splanchnieus unerliiBlich ist. ~eben der Bedeutung dieses Nerven und der Zuekerpiqfirestelle far die Funktion der Leber hatte indessen sehon Claude B e r n a r d auf die Beziehungen beider zur Nierenfunktion hingewiesen. Dureh eine Piqfire dicht oberhalb der Zuekerstelle konnte er zuekerlose Polyurien erzeugen, und E c k h a r d

DOI: 10.1007/BF01875083

Cite this paper

@article{Jungmann2005berDB, title={{\"{U}ber die Beziehungen des Zuckerstiches zum sogen. Salzstich}, author={Dr. med. Paul Jungmann}, journal={Archiv f{\"{u}r experimentelle Pathologie und Pharmakologie}, year={2005}, volume={77}, pages={122-148} }