Über den Einfluss von Proteinkörper-injektionen auf den Stoffwechsel des Alkaptonurikers

Abstract

heiten, kann auch nicht feststellen, ob ein allm~ihliches Ver]aufen der Ablagerungen in Gestalt yon immer feiner werdenden Teilchen besteht (s. u. !). In der fibrigbleibellden Masse der Gelatine sieht man -wie bereits oben bemerkt -verstreut gr6bere schwarze Partikel. Schon die absolute Regel]osigkeit ill ihrer Anordnung, die UnabhXngigkeit ihrer Gr6f3e yon ihrer Entfernullg yon der inneren Oberfl~che, und nicht zuln wenigsten auch die Tatsache, dal3 die Mehrzahl yon ihllen au] deln Schnitt zu liegen scheint, spreehen dagegen, sie als durch den 1Reduktionsvorgang dort entstandell anzusehen. ]3ei der Untersuchung iln auffallenden Licht (Dunkelfeld) erkennt man fiber die iln Hellfeld wahrnehmbare Zone hillaus sehr fe ine , ganz gleichln~U3ig verteilte leuchtende ]?artikelchen, welche die Spaltr~ulne in der Gelatine umS~ulnen. Diese" Schicht ist Inindestens etwa so breit wie die iln Hellfeld beobachtete Zone feiner Ablagerungen und 16st sich allm~ihlich in ilnmer seltener werdende Einzelteilchen auf. Wit sehen also, dab unter dem reduzierenden Einfluf3 des Forlnols mikroskopisch und sogar Inakroskopisch wahrnehlnbare Ablagerungen yon Hg in kochsalzfreier Gelatine entstehen. Dazu Inul3 aber vorher ein, wenn auch noch so geringer Teil des yon der Gelatine ulnschlossenen Hg in L6sung gegangen sein. Eine prim~ire kolloide Zerteilung anzunehmen, w~ire kolloidchemiseh nicht haltbar und aul3erdem durch die a]lm~ihliche Trfibung der Gelatine unter der Einwirkung des Forlnols widerlegt.

DOI: 10.1007/BF01717871

Cite this paper

@article{Baar2005berDE, title={{\"{U}ber den Einfluss von Proteink{\"{o}rper-injektionen auf den Stoffwechsel des Alkaptonurikers}, author={Dr. Heinrich Baar and Dr. Paul Freud}, journal={Klinische Wochenschrift}, year={2005}, volume={4}, pages={2388-2389} }