Über das Verhalten der Unterschiedsschwelle bei der Helladaptation

Abstract

Die Adaptationen (Akkommodationen des Auges ftir verschiedene Helligkeiten lA u b er t] kann man in positive (Dunke]adaptationen) und negative (Helladaptationen) Phasen einteilen, je nachdem das Auo'e schwachen Lichtreizen gegenaber empfindlicher wird oder umgekehrt eine hi~here Empfindlichkeit gegenUber einer niedrigeren einbasst. Dainit allein sind aber die einzelnen Adaptationen nicht gekennzeichnet. So kommt bei der Helladaptation vor allem eine Uberwindung der sich einstellenden Blendung als belangreich hinzu. Des weiteren kommen alle jene Unterschiede des Hellund des D/~.mmerungss• hier in Frage, die besonders an den beiden Endpunkten der Adaptation (Zustand vollkommener Helladaptation und jener vollkommener Dunkeladaptation) sich darbieten. Charakteristisch far die Adaptationen ist die zeitliche Dauer, innerhalb deren sich die Umwandlung des Sehorgans abspielt. So ist die Zeit, wahrend welcher eine Adaptation des Auges, das an Tageshelligkeit akkommodiert war, an v611ige Lichtlosigkeit sieh vollzieht, bedeutend gr6sser als jene, welche far eine Adaptation in umgekehrter Folgœ notwendig ist. Untœ t~ber den Zeitlichen Verlauf der Umwandlung der Reizsehwelle sind sehon frtiher von A u b e r t und C h a r p e n t i e r , in neuerer Zeit von P i p e r ~) u. a. mit Bezug auf die Dunkeladaptation angestellt worden; die umgekehrten Yerbaltnisse bel der Hell-

DOI: 10.1007/BF01680543

Cite this paper

@article{Lohmann2005berDV, title={{\"{U}ber das Verhalten der Unterschiedsschwelle bei der Helladaptation}, author={Dozent Dr. W. Lohmann}, journal={Pfl{\"{u}ger's Archiv f{\"{u}r die gesamte Physiologie des Menschen und der Tiere}, year={2005}, volume={143}, pages={567-573} }