Über Stereogramme anatomischer Objekte

Abstract

Die Bedeutung des yon B~Avs und mir seinerzeit beschriebenen Pr~pariermikroskopsl) ist lange anerkann~. Pr~paratorisehe und operativ-experimentelle Arbeiten, welche sich desselben nich~ bedienen (sofern nicht die fiir sie notwendige Vergr61~erung zu gering ist, wie z. B. bei der Operation der Blutcapillaren) entbehren ein notwendiges Hilfsmittel, welches den Erfolg erst siehert. Fiir die pr~paratorische Arbeit ist au2erdem die Verwendung des Alkoholkastens in der Weise, wie ich es friiher o) eingehend beschrieben habe, eine sicherere Gewfihr ftir das Gelingen feinster Nervendarstellungen, namentlich im Verein mit der Quecksilberimpri~gnation, a]s die Verwendung anderer Methoden zur Sichtbarmachung leaner Nerven ohne die Darstellung unter dem Alkoholspiegel. Anders ist es noch mit der Wiedergabe der Pr~parate. DaB auch hierbei das stereoskopische Photogramm das souverhne Mittel ist, wird noch bestritten, jedenfalls ist dies wenig bekannt, obwohl die Methode lange Zeit vollsti~ndig ausgearbeiteb ist. Sie wird die zeiehnerisehe Darstellung aber hie verdrhngen, sondern nur im Verein mit ihr das beste erreichen, auch wenn es volle Anerkennung finder, dal~ das I~aumbild ceteris paribus jeder anderen Wiedergabe fiberlegen ist. Vor 25 Jahren beschrieb ich eine kleine stereoskopische C~mera, welche die reellen 0bjektivbilder des Pr~pariermikroskops wiedergibt, also VergrSi~erungen yon 1,7--73). Die Doppelobjektive des Pr~pariermikroskops werden an ihr verwandt, bei der BildgrSBe 6 • 6 (zum Tell kleiner). Mit dieser Camera habe ieh viele Aufnahmen Ieinster anatomischer Pr~i)arate gemacht. Die Kopien ~ l r d e n unter dem Pr~pariermikroskop

DOI: 10.1007/BF02079541

Cite this paper

@article{Drner2005berSA, title={{\"{U}ber Stereogramme anatomischer Objekte}, author={Prof. Dr. Leo Dr{\"{u}ner}, journal={Wilhelm Roux' Archiv f{\"{u}r Entwicklungsmechanik der Organismen}, year={2005}, volume={106}, pages={456-462} }