Prof. Dr. med. H. Christof Müller-Busch

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Die Medikalisierung des Sterbens hat dazu geführt, dass ein „guter Tod“ zunehmend auch von medizinischen Interventionen erwartet wird. Die Möglichkeiten einer „terminalen Sedierung“ bis zum Tode werden von vielen als Ausweg angesehen, wenn bei unerträglichem Leid und aussichtsloser Prognose der Wunsch nach aktiver Sterbehilfe angesprochen wird. Durch eine(More)
Chronische oder fortgeschrittene Erkrankungen bedeuten einen erhöhten Risikofaktor für Suizidalität. Krebspatienten haben beinahe die doppelte Suizidrate verglichen mit der Gesamtbevölkerung. Anhand eines Patientenbeispiels werden Suizidrisikofaktoren bei Karzinompatienten dargestellt. Es wird weiters untersucht inwieweit eine professionelle Begleitung(More)
Außerhalb war u.a. eine Therapie mit Antidepressiva und Anxiolytika eingeleitet worden. Die Patientin war dennoch verzweifelt und wollte das langsame Sterben nicht bei vollem Bewusstsein erleben. Eine erneute psychotherapeutische Behandlung lehnte sie mit Hinweis auf die vorangegangenen Therapien ab. Die Patientin und ihr Ehemann wünschten eine palliative(More)
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