Prof. Dr. K. Junker

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In der kürzlich erschienenen 4. Auflage der WHO-Klassifikation von Tumoren der Lunge, der Pleura, des Thymus und des Herzens werden die neuroendokrinen Tumoren der Lunge (pNET) erstmalig in einem Kapitel gemeinsam nach den Adeno- und Plattenepithelkarzinomen sowie vor den großzelligen Karzinomen abgehandelt: High-grade-Tumoren, kleinzellige Lungenkarzinome(More)
Die Prognose von Patienten mit fortgeschrittenem Harnblasenkarzinom wird nach wie vor durch die systemische Dissemination bestimmt. Verbesserungen der Lymphknotenausräumung und die perioperative Chemotherapie waren bislang die wesentlichen Ansätze zur Verbesserung der Prognose. Die Ergebnisse der neoadjuvanten oder adjuvanten Therapie werden jedoch nach wie(More)
Die AG Pneumopathologie der Deutschen Gesellschaft für Pathologie (DGP) blickt erneut auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Neben dem Herbsttreffen in Bremen im November 2012 und den Sitzungen im Rahmen der Jahrestagung der DGP in Heidelberg im Mai 2013 konnten mehrere Publikationen unter Beteiligung einer größeren Anzahl von Mitgliedern der AG zur(More)
Kleinzellige Lungenkarzinome werden in der aktuellen WHO-Klassifikation mit dem Subtyp des kombinierten kleinzelligen Karzinoms als eigenständige Tumorentität geführt. Ihr mikroskopisches Bild wird von kleinen, nacktkernig erscheinenden Tumorzellen mit häufig hypodiploiden Zellkernen geprägt. Zur sicheren histologischen Diagnose, insbesondere zur(More)
Molekulare Prognosefaktoren und genetische Veränderungen als prädiktive Marker für die Wirksamkeit spezifischer Target-Therapien sind bei vielen malignen Tumoren in den klinischen Alltag eingezogen. Bei urologischen Tumoren wurden zwar in den letzten Jahren zahlreiche molekulare Marker identifiziert. Diese werden heute jedoch noch nicht in der Klinik(More)
Bei neoadjuvant behandelten nichtkleinzelligen Lungenkarzinomen stellt das Ausmaß der therapieinduzierten Tumorregression in den Resektionspräparaten des Primärtumors und der Lymphknoten einen unabhängigen Prognosefaktor dar. In der ehemaligen Tumorregion können nach einer neoadjuvanten Therapie unterschiedlich große kokardenartige Herde mit zentraler(More)
Die WHO-Klassifikation der primären Pleuratumoren unterscheidet mesotheliale und mesenchymale Tumoren sowie lymphoproliferative Erkrankungen. Maligne Mesotheliome stellen dabei den häufigsten primären Pleuratumor dar. Histologisch werden epitheloide (ca. 40–60 %), sarkomatoide (ca. 20–30 %) und biphasische Mesotheliome (ca. 20–30 %) unterschieden. Die(More)