Prof. Dr. A. Dietz

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Dieser Beitrag gibt einen Überblick zu folgenden „seltenen“ Kopf-Hals-Tumoren: den Speicheldrüsenkarzinomen, Plattenepithelkarzinomen, Nasopharynxkarzinomen und Paragangliomen. Aufgrund der Seltenheit der Tumoren liegen in vielen Fällen keine prospektiv-randomisierten Studien vor. Die Empfehlungen zur Therapie beruhen daher überwiegend auf retrospektiven(More)
Organerhaltende Therapieansätze bei Karzinomen des Larynx und Hypopharynx als Alternative zur kompletten Kehlkopfentfernung (Laryngektomie) wurden in den letzten 2 Jahrzehnten signifikant weiterentwickelt und in der klinischen Betrachtung etabliert. Insbesondere die transorale Laserchirurgie hat sich einen festen Stellenwert in der Behandlung(More)
Hauttumoren kommen zu bis zu 20% im Kopf-Hals-Bereich vor. Das therapeutische Vorgehen ist in den aktuellen interdisziplinären EBM-Leitlinien „Hauttumoren“ (Plattenepithelkarzinome, Melanome, Merkel-Zell-Karzinome, Basaliome) der DKG festgelegt. Für die Schleimhautmelanome wird die primäre R0-Chirurgie empfohlen. Merkel-Zell-Karzinome müssen ebenfalls mit(More)
Plattenepithelkarzinome der Kopf-Hals-Region (HNSCC) erfahren derzeit weltweit eine besondere Beachtung, die sich aus verschiedenen Faktoren begründet. Einerseits hat man mittlerweile sehr viel mehr über die molekulargenetischen Zusammenhänge verstanden (was insbesondere Schmezer und Pass in ihrem Beitrag zur Epigenetik in diesem Heft zum Ausdruck bringen),(More)
Systembiologische Ansätze für Mutationen (Exomanalysen und „targeted sequencing“) und Genexpressionsanalysen (transkriptomweites „Genexpressions-Profiling“) stellen in der Kopf-Hals-Onkologie ein neues wachsendes Gebiet dar, das neben medizinisch biologischer Kompetenz auch zunehmend bioinformatisches Spezialwissen erfordert. Für die Plattenepithelkarzinome(More)
In dem folgenden Artikel soll die aktuelle Studienlage zum Thema multimodaler Larynxerhalt bei fortgeschrittenen Larynx-/Hypopharynxkarzinomen dargestellt und dem Leser die Möglichkeit einer Standortbestimmung gegeben werden. Prinzipiell wird zwischen simultanen und Induktionsradiochemotherapieprotokollen unterschieden. In Hinblick auf Spättoxizität und(More)
In dem oben genannten Beitrag der Rubrik „Im Fokus“ bezieht sich Herr Montenarh auf unsere,im gleichen Heft erschienene Arbeit mit dem Titel:„Immunhistochemische Bestimmung von Zellzykluskomponenten – Fehlende prognostische Bedeutung bei fortgeschrittenen Plattenepithelkarzinomen des Kopf-Hals-Bereichs“ der Autoren C. Kunz et al. Montenarh führt aus,dass(More)
Die Induktionschemotherapie mit TPF (Docetaxel, Cisplatin, 5-Fluorouracil) scheint bei Plattenepithelkarzinomen des Kopf-Hals-Bereichs derzeit weltweit eine Renaissance zu erfahren. Dem ungebrochen hohen Stellenwert der Chirurgie mit ergänzender Bestrahlung bzw. Radiochemotherapie steht bislang die primäre simultane platinbasierte Radiochemotherapie bei(More)