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„Lieder“ und „ Romanzen“: Die ‚abgeschnittene‘ Verzweiflung des Melancholikers — „Im Grab ist Ruh“
Mannlich-entschlossen sich zu Pferde schwingend wie der jugendliche Heros in „Willkommen und Abschied“ oder auch selig-vertraumt konnte man sich den jungen Liebenden in einem Buch der LiederExpand
„Traumbilder“: Die Eitelkeit der Träume und die Bestimmtheit des poetischen Diskurses
Den TB wird in den meisten Deutungen des BdL ein kurzer Prozes gemacht. Die Verdikte fallen geradezu vernichtend aus: „Stilubungen“1, „Fingerubungen“2, „stark verwasserte Nachahmung derExpand
„Lyrisches Intermezzo“: Das Bewußtsein von der Möglichkeit der Täuschung und die komische Auflösung des Romantischen
Dem Leser der mittleren Zyklen des BdL fallt zuerst der Reichtum der Tone und Stimmungen auf, mit dem sich Heine auch gerne brustet. Die Musikalitat scheinbar naiv-romantischer Lieder, Lyrisches undExpand
„Die Nordsee“: Der große Pan ist tot. Ent-Mythisierung im Namen des Subjekts
Ware es nach dem Heine der vierziger Jahre gegangen, so lagen das BdL und „Die Nordsee“ heute in zwei getrennten Banden der Gesamtausgabe vor. Dieser Wunsch war sehr bestimmt, denn in den beidenExpand
Jenseits der Romantik: Das Elend der „Heimkehr“
Der in dem Zyklus, den Heine „Die Heimkehr“ benannt hat, zuruckkehrt, ist kein Heimkehrer, sondern ein Elender — der Begriff findet sich denn auch haufig — im ursprunglichen Sinne des Wortes, ein ausExpand
Der Harz ist idyllisch, weil das gut für den Poeten ist
„Die Baume sind grun, weil Grun gut fur die Augen ist“1, last Heine im Prosateil der „Harzreise“ den wohlgenahrten Burger aus Goslar bramarbassieren. Und, so konnte man hinzufugen, der Harz istExpand
„Sonette“: Die wirklichkeitslose schöne Seele und das Mutterherz
„Wirst du auch zur Tauschung machen,/ Was ich fest im Busen trage?“ war die bange Frage im „Gesprach auf der Paderborner Haide“ am Ende der „Romanzen“. Die „Sonette“ (S), allesamt Widmungsgedichte,Expand
in jetziger Zeit jämmerlich zerrissen...
Kulturgeschichtlichen Darstellungen erschliest sich der grose Ausschnitt aus dem Ganzen, den sie anstreben, immer nur uber das Einzelne. Fur eine Studie zur Biedermeierzeit gabe es, ware da nichtExpand