Hubert Willeitner

Learn More
In vergleichenden Untersuchungen zur radialen Tränkbarkeit erwies sich das Splintholz von Pinus sylvestris. P. nigra, P. strobus und P. cembra als gut tränkbar, während P. halepensis sowie Proben von P. nigra mit extrem hohem Harzgehalt weitaus weniger Schutzsalzlösung aufnahmen. Am schlechtesten war die Eindringung bei Picea abies, die zu Vergleichszwecken(More)
Kernholzproben vonThuja plicata, Sequoia semperivirens, Chlorophora excelsa undTectona grandis wurden nach 1, 2 und 3 jähriger Ferilandbewitterung in Reinbek, Wilhelmshaven und auf dem Wendelstein einem Angriff durch die BodentermiteReticulilermes lucifugu var.santonensis sowie durch die PilzeConiophora cerebella (Thuja und Sequoia) bzw.Polystictus(More)
Das Splintholz von Douglasie [Pseudotsuga menziesii (Mirb.) Franco] aus detuschen Wuchsgebieten erwies sich sowohl mit einfachen Verfahren (Streichen, Tauchen) als auch durch Druckverfahren (Vakummtränkung, Kesseldrucktränkung) als sehr schwer tränkbar. Ein zufriedesstellender Schutz von lufttrockenem Douglasienholz ist nur durch mechanische Vorbehandlung(More)
Holzschutzmittel können in verschiedener Weise umweltbelastend wirken, wobei das Ausmaß der Belastung in Abhängigkeit von der Art der Mittel und den jeweiligen Einbringverfahren sehr unterschiedlich ist. Im Vergleich zu der Belastung durch andere Schadstoffe ist jedoch diejenige durch Holzschutzmittel nur gering. Die Belastung durch imprägniertes Holz liegt(More)
Unter den über 250 Eichenarten besitzen 20 bis 30 große wirtschaftliche Bedeutung. Es handelt sich dabei um wechselgrüne Arten. Sie werden aufgrund unterschiedlicher holztechnologischer Eigenschaften in die beiden Gruppen Weißeichen und Roteichen unterteilt. Eine Unterscheidung dieser Gruppen ist anhand des äußeren Erscheinungsbildes nicht möglich. Dagegen(More)
Beobachtungen in der Praxis deuten an, daß bei Beregnung von frisch mit wasserlöslichen Holzschutzmitteln imprägnierten Hölzern mehr Schutzmittel ausgewaschen werden kann, als frühere Laborversuche erwarten ließen. Soweit dies zutrifft, könnte eine mögliche Ursache in unterschiedlichen Betriebsbedingungen bei den einzelnen Tränkwerken liegen. Eine(More)
Rundholzabschnitte junger Bäume von acht hellfarbigen, anfälligen Holzarten wurden in Nigeria am Fällort mit zwei Holzschutzmitteln (Kombinationen eines öligen Insektizides mit einem Fungizid sowie einer insektizid und fungizid wirkenden Wasseremulsion) vorbeugend geschützt, nach Europa verschifft und nach ihrer Ankunft in Reinbek begutachtet. Die Proben(More)
Ausgehend von einer Skizzierung des gesellschaftspolitischen Umfelds wird die Einstellung der verschiedenen betroffenen Kreise gegenüber Holzschutzmaßnahmen aus der Sicht des Autors dargestellt. In der öffentlichkeit liegt eine deutliche Bevorzugung nicht chemischer Holzschutzmaßnahmen und ein Zurückdrängen chemischer Maßnahmen vor, was sich zukünftig, noch(More)
Im Rahmen des zunehmenden Umweltbewußtseins wird der Einsatz von Bioziden auch im chemischen Holzschutz kritischer als bisher bewertet. Auf den Einsatz chemischer Holzschutzmittel wirken sich ferner steigende Arbeitslöhne, Energiekosten und Ölpreise hemmend aus, während die beginnende Verknappung wichtiger Rohstoffe zunehmend Holzschutzmaßnahmen erfordert.(More)