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ULLRICK hat 1930 auf Grund zweier eigener Beobachtungen dieses Krankheitsbild erstmalig beschrieben und es als besondere Form der Myatonia congenita Oppenheim unter die heredo-degenerM, iven Erkrankungen des neuro-muskul~ren Systems eingeordnet. 1938 konnte STOEB•Ir dutch einen weiteren Fall die Sonderstellung der kongenitalen atonisch-sklerotisehen(More)
Ausgehend von der Beobachtung eines 9monatigen Kindes mit Phenylpyruvischer Oligophrenie, bei dem aus dem EEG-Befund das spätere Auftreten von Blitz-, Nick- und Salaamkrämpfen vorausgesagt werden konnte, wird auf die relativ häufige Bevorzugung dieses Anfallsbildes als Frühmanifestation der Föllingschen Krankheit hingewiesen. Zur Nomenklatur wird dargelegt,(More)
Bei 10 Kindern mit Pyknolepsie (6 Mädchen und 4 Jungen im Alter von 4–11 Jahren) führt die perorale Medikation von 0,5–1,0 g α-aethyl-α-methyl-Succinimid innerhalb weniger wochen zu klinisch und elektrencephalographisch nachweisbarer Anfallfreiheit. Bei einem Teil der Kinder bestand das Krampfleiden schon mehrere Jahre unbeeinflußt durch die bekannten(More)
Die von Wilke eingeführte perorale Tierserumtherapie ist von Ullrich zu einer sehr erfolgversprechenden Intoxikationsbehandlung ausgearbeitet worden. An der Bonner Kinderklinik wurden von 1945 bis 1948 insgesamt 42 Säuglingsintoxikationen mit peroraler Serumgabe behandelt; von diesen 42 Kindern konnten 8 nicht geheilt werden, 4 weitere Kinder starben 4 bis(More)
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