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In den höheren Lagen des Bayerischen Waldes oberhalb etwa 1000 m über NN tritt in Fichtenbeständen aller Altersklassen extremer Magnesiummangel auf. Er geht einher mit niedrigen Calcium-Gehalten in den Nadeln, mit vorzüglicher Stickstoff- und Phosphorernährung sowie mit ausreichender Kaliumversorgung. Die erkrankten Bäume zeigen typische Mangel-Symptome(More)
Sowohl die Belastung der Wälder in der Bundesrepublik durch bekannte Immissionen und atmogene Stoffdeposition als auch die Immissionsempfindlichkeit der betroffenen Baumarten und ihre Standorte variieren erheblich. Deshalb werden die „neuartigen” Waldschäden bzw. Kronenverlichtungen wahrscheinlich durch andere, großräumig und gleichartig wirksame Faktoren(More)
Die Klima- und Schadstoffbedingungen während des ersten Langzeitexperiments in den neuen Expositionskammern der GSF werden beschrieben. Mit diesem fünf Monate dauernden Versuch wurde zugleich die Leistungsfähigkeit der Kammern unter realistischen, jahreszeitlich unterschiedlichen Versuchsbedingungen ermittelt. In einer faktoriellen Versuchsanordnung mit 16(More)
Eine spezifische Erkrankung der Fichte in den Hochlagen der deutschen Mittelgebirge auf sauren Böden wird hypothetisch erklärt durch das Zusammenwirken von Ozonbelastung, saurem (Nebel-)Niederschlag, hohem Stickstoffeintrag, Armut der Böden an verfügbarem Magnesium und Calcium, intensiver Einstrahlung und Frostschocks; dabei leiden autochthone Bestände(More)
Eine der SKINNERschen e n t s p r e c h e n d e Erkl/~rung me ine r Ver suche des Z u s a m m e n h a n g s zwischen Elekt r o n e n b e u g u n g u n d weicher R 6 n t g e n s t r a h l u n g habe ich vor einiger Zeit ffir das , , J a h r b u c h des F o r s c h u n g s i n s t i t u t s " der AE G in D r u c k gegeben. A u c h h a t mi r Hr . W. EHR~NBERG(More)
Der Frostschock im Extremklima mit Minimaltemperaturen um −18°C führte zum Absterben fast aller betroffenen Fichten, weil sowohl die mit MgCa gedüngten als auch die ungedüngten Fichten nicht ausreichend kälteresistent waren (bis −15 bzw. −12°C). Alternierende Applikation von saurem Nebel und Ozonbegasung steigerten die Kronenauswaschung von Mg, Ca, Fe und(More)
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